Sasel 5 – HSK 27 ein schönes Ergebnis 1 – 7
Obwohl es sehr holperig anfing. Draußen tobte die wilde Sabine mit Regen und Schnee,
drinnen ging es mit 2 Mannschaftskämpfen in einem Raum auch etwas chaotisch zu.
Wir mußten uns erstmal an die Sitzordnung gewöhnen, bis alle wußten wer an welchem Brett und Platz spielt,
und ich selbst hatte dank des Wetters die Befürchtung, dass wir in Unterzahl antreten müssen.
Julian rückte an Brett 1 und Arthur Nikhi und Samuel rückten auch weiter rauf,
so dass Robin Scheller aus der Reserveliste bei uns einen schönen Einsatz hatte.
Es waren zum Glück nun 7 Spieler zu Beginn anwesend, außer Nikhi, die dann doch nach 15 Minuten mit der Hilfe ihres Vaters eintraf .
Keine 5 Minuten später stand Alexander auf und stellte die Uhr ab.
Also so schnell war noch keine Partie zu ende. Hatten die Blitz gespielt?
Es war zum Glück unser erster Brettpunkt, 0:1, danke.
Um Bennits und Michaels Brett machte ich mir keine Sorgen. Überhaupt waren alle Stellungen zum Teil witzig
zum Teil eindeutig, wenn es unsere Spieler denn auch so sehen.
Nach einer knappen Stunde stand es auch schon 0:3. Michael, Samuel und Robin lieferten ein Punkt nach dem andern ab.
Als Bennit schmunzelnd seinem Gegner Schach bot hatten wir den Sieg der Mannschaft in der Tasche.
Mein Gegner hatte meine unkonventionelle Eröffnung unterschätzt, ich wollte nicht rochieren, worauf er immer gelauert hatte.
Als er seinem Springer die Rückzugsfelder verbaut hatte und ich dankbar mit Bauernangriff das Pferd abholte, war ich sehr entspannt.
Dennoch gab er den Plan zu einem Angriff auf den Königsflügel nicht auf und ich bot ihm ständig einen Damentausch an.
Nach dem er auch noch einen Offizier nach dem anderen tauschte, hatte ich, welche Überraschung, keine Probleme mehr das Spiel zu gewinnen.
Am längsten, mit einer Eselsgeduld, hat Nikhi vorbildlich gekämpft. Leider entschied das Fähnchen der E-Uhr nicht in ihrem Sinne. Schade!
Für das nächste Spiel bei Königsspringer brauchen wir wieder den Kampfgeist von Sasel! Bis dann.