HSK 27 erfindet sich neu

(ChZ mit Zitaten von der Website www.hsk27.de)

 

In der 1. Runde kam Bessies Team im Bruderkampf gegen HSK 28 mit 1:7 unter die Räder; nur Reinhold Wittkamp und Eckart Meyer schafften ein Remis.

Beim SV Mümmelmannsberg gab es mit 2½:5½ die zweite Niederlage, aber mehr individuelle Erfolgserlebnisse: einen Sieg nach wechselvoller Partie für Wolfgang Springer, erneut ein Remis für Eckart Meyer und weitere Remisen für Frank Stolzenwald am Spitzenbrett und Benjamin Gröning.

Auf www.hsk27.de zieht Arthur Hofmeier eine erste Zwischenbilanz: „Leider haben wir von den beiden nominell schwächsten Gegnern in unserer Klasse nur 3½ Punkte mitgenommen. Nun kommen nur noch stärkere Gegner, also sind wir gefordert.“

In der Tat hätte es in der 3. Runde zu Hause gegen den Bergedorfer SV den ersten Sieg geben können, wenn die Mannschaft das 1. Brett besetzt hätte, das die Gäste frei gelassen hatten. Doch auch Frank Stolzenwald kam nicht, und so wurde der starke Kampf nicht belohnt: Bessie und Eckart Meyer hatten schnell gewonnen, Holger Finke ein Remis beigesteuert, und schließlich stand es nach Wolfgang Springers Sieg 3½:3½ unentschieden, aber nicht einmal das galt! Denn nach den Regeln des Hamburger Schachverbandes braucht es 4 Punkte für ein Unentschieden, das Match wurde für beide Teams als Niederlage gewertet. Natürlich werden alle Einzelergebnisse nach DWZ ausgewertet.

Beim FC St. Pauli 9 musste HSK 27 in der 4. Runde die zweite 2½:5½ Niederlage hinnehmen, aber es gelangen immerhin fünf Remispartien: Arthur Hofmeier, Reinhold Wittkamp, Holger Finke, Witali Abram und Wolfgang Springer.

„Tabellenführer Bille SC muss beim Tabellenletzten Federn lassen.

Die Partien fingen wie gewohnt an. Nach einer Stunde hatte der Bille SC 5 den ersten Brettpunkt eingefahren. 20 Minuten später konnte Arthur (Brett 2) ausgleichen. Dann ging Bille wieder in Führung, aber Frank Stolzenwald (Brett 1) konnte wieder den Ausgleich schaffen. Nach dem 2:3 holte Bessie an Brett 3 das 3:3, und wie gewohnt zum Schluss machte Wolfgang, unser bester Fighter, den vierten Punkt zum Endstand von 4:4. Da staunte sogar unser 1. Vorsitzender, Christian Zickelbein, über den völlig unerwarteten Mannschaftspunkt.“

Dieser Erfolg hatte sogar die Hoffnung geweckt, im letzten Match der 6. Runde beim SV Billstedt-Horn 2 sogar noch die Rote Laterne abgeben zu können. Aber nur Frank Stolzenwald und Eckart Meyer gewannen; insgesamt gab es mit 2:6 die fünfte Niederlage, und die rote Laterne blieb im Gepäck von HSK 27.

 

„Mit 15½ Brettpunkten und nur einem Mannschaftspunkt durften wir die kurze Saison beenden. Bester Fighter wurde Wolfgang Springer mit 3½ aus 6, Zweiter Eckart Meyer mit 3 aus 5. Für die nächste Saison, die erst im Januar 2017 startet, dürfte es einige Veränderungen in der Mannschaft geben. Bessie bedankt sich bei allen Spielern und ihr Engagement für die Mannschaft, sie will mit einer starken Mannschaft in die nächste Saison starten.“

Stünde Arthurs Ankündigung „einiger Veränderungen in der Mannschaft“ auf der Website eines Fußballvereins, müssten nun vermutlich einige Spieler um ihre Position bangen. So aber geht’s in HSK 27 nicht zu. Von Bessie weiß ich, dass sie 2017 – abgesehen von einigen Veränderungen in der Brettfolge – mit derselben Mannschaft spielen will. Stark soll die Mannschaft durch ihr gemeinsames Training mit einem Top-Trainer werden!